Des Dramas nächster Akt
Im alten Forum hatte ich schon von dem Mini-Katerchen erzählt, das bei einem leider mit dem Leben komplett überforderten Pärchen gelandet ist. Das Drama setzt sich nun fort. Die Leute können mit Geld überhaupt nicht haushalten, was zur Folge hat, daß in regelmäßigen Abständen weder Futter noch Katzenstreu im Haus ist (und Katerchen ob eines offenbar komplett versifften Klos unsauber wird - logo). Dann werden reihum die Leute angepumpt.
Den neuesten Knaller hat meine Freundin, die mit dem Pärchen in Kontakt steht (und das Generve Katerchens wegen erträgt) gestern erzählt: man hat bei ebay Kleinanzeigen eine weibliche, kastrierte Katze gefunden und überlegt, ob man nicht tauschen könnte. Weil Katerchen ist ja noch nicht kastriert.
Der Sohn der Frau lebt normalerweise mittlerweile bei deren Mutter, geht von dort aus in die Förderschule. Jetzt ist aber die Schule dicht wegen Corona und der Bub ist bei seiner Mutter. Die kam dann auf die glorreiche Idee, daß sie beim Sozialamt fordert, daß die das Schulessen nun zu ihr nach Hause zu liefern haben (und eine zweite Portion für sie gleich mit). Das nur zur Illustration, was da so an Realitätsverlust/-verweigerung los ist.
Meine Freundin hat schon ihre Katzen-Infrastruktur wieder komplettiert und hält sich bereit, Katerchen zur Not schnell zu übernehmen. Sie erträgt die Flut an größtenteils komplett sinnfreien WhatsApp-Nachrichten tapfer, um am Ball zu bleiben ...
#4
Zitat von Rosi im Beitrag #3
Da kann einem nicht nur das Katerchen leid tun.
Prinzipiell schon, einzig der Mensch könnte sich aus diesem Dilemma befreien, das Tier ist diesem ausgesetzt.
Tierhaltung kann so schön sein. Einem viel geben.
Man sollte sich jedoch immer bewusst sein, dass es sich um Lebewesen handelt, die, zumindest wenn sie im Haus leben, auf uns Menschen angewiesen sind.
Zitat von Christiane im Beitrag #4
einzig der Mensch könnte sich aus diesem Dilemma befreien
Das Kind nicht.
... und die beteiligten Erwachsenen sind in diesem Fall leider auch nicht fähig dazu.
Christiane, Du kennst die ersten Abschnitte dieser Geschichte ja nicht ... die Frau hat eine Betreuungsperson und wird auch von der Familienhilfe betreut. Sie lebt, das wird immer deutlicher, teilweise in einer Phantasiewelt (in der sie z. B. die Frauen vom Hamburger Kies "betreut" und noch viel abenteuerlichere Geschichten) und schafft es nicht, das ihr zugeteilte Geldbudget für eine einzige Woche sinnvoll zu verwalten. Das Geld ist meist schon nach ein, zwei Tagen weg. Meine Freundin traf sie vor dem Supermarkt, die Arme und Einkaufstaschen voll Süßkram, Chips, etc. - und wurde prompt angepumpt, weil es für Brot nun nicht mehr reichte.
Die Frau ist zwar über 40, aber auf dem Stand eines Kindes unterhalb des Teenager-Alters oder gerade so eben dran. Ihr Freund ist etwas lebenstüchtiger, aber nur etwas. Üblicherweise verteilt sie ihre Fürsorge an Baby- und Barbie-Puppen. Daß es nun ein Kitten sein muß, ist wirklich fürchterlich. Das Katerchen gehört nominell ihrem Freund, der aber nicht von Amts wegen betreut wird, daher ist auf diesem Weg kein Einschreiten möglich (meine Freundin hat sich da schon tapfer durchtelefoniert).
#7
.. und die beteiligten Erwachsenen sind in diesem Fall leider auch nicht fähig dazu.
Christiane, Du kennst die ersten Abschnitte dieser Geschichte ja nicht .
Das wenige, was ich hier nun lesen musste, ist schon schlimm genug. Da leiden ja alle und keine Hilfe in Sicht. Das macht traurig.
Eine Freundin von mir hat sich zwei Pflegekatzen über einen Verein aus Spanien geholt, ich war nicht begeistert, es gibt so viele Katzen in deutschen Tierheimen... So kamen nun ein Kater und eine Katze, natürlich beim Tierarzt untersucht worden bevor sie nach Deutschland kamen. An einem Samstag kamen sie zu ihr nach Hause, am folgenden Mittwoch schickt sie mir ein Foto, ich dachte ich kriege einen Anfall, sind bei ihr im Home Office zwei Kitten zur Welt gekommen. Ich dachte das kann doch nicht der Ernst dieses Vereins sein, die waren angeblich total schockiert und konnten sich das gar nicht erklären. Katze samt Kitten abgeholt, eins ist bereits verstorben. Eine Woche später bekommt sie einen neuen Kater von dem Verein hinzu. Ihr könnt euch denken, meine Begeisterung war schon nicht vorhanden. Ich fand den ersten Kater schon sehr dürr aber als er um die Ecke kam... Gewogen 2,9 kg. Das ist aber nicht das eigentliche... Grünliches Sekret an der Nase, offenbar Katzenschnupfen, atmet komisch, hat ein seltsames Gangbild an den Hinterläufen, ach und Blut im Kot. Sagt der Verein ach er hat Katzenschnupfen und Giardien, das sei öfter so, wäre durch den Stress vom Transport jetzt ausgelöst. Haben ihr Antibiotikum und bezüglich der Giardien etwas zugeschickt. Also mal ehrlich, da macht man keine Untersuchung vorher sondern haut einfach so allerlei Medikamente in das Tier? Also mir ist das alles sehr suspekt.
Mir fiel das nur jetzt um Rahmen deiner Geschichte ein, da scheinen die Menschen ja auch sehr deutlich an der Realität vorbei zu sein.
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