Erkrankungen des Atmungsapparates
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Erkrankungen des Atmungsapparates
Der weithin bekannte Katzenschnupfen bezeichnet ein Krankheitsbild, dass die Atemwege und Schleimhäute unserer Fellnasen befällt und ist in Extremfällen sogar tödlich für sie. Wer schon vorsorgen möchte, der sollte seinen neu zugezogenen Mitbewohner prophylaktisch bereits in der achten und in Folge auch in der zwölften Lebenswoche impfen lassen. Diese Schutzimpfung beinhaltet meist die Verabreichung eines abgeschwächten Antigenes, welches zwar eine gewollte Immunantwort hervorruft, nicht aber die Krankheit selbst. Infiziert sich die Katze mit Katzenschnupfen, dann fällt die daraus resultierende Reaktion geringer aus, da der Körper bereits den Erreger analysiert hat und weiß, wie er ihn bekämpfen muss.
Hier sei allerdings angemerkt, dass viele Tierärzte eine Impfung gegen Katzenschnupfen als sinnlos erachten, da sich auch bei dieser Krankheit die Erreger in der Zwischenzeit weiterentwickelt haben und somit die Abhärtung nicht auf alle Virenstämme zugreift. Im Grunde kann man diese Impfung mit der Grippeimpfung beim Menschen vergleichen, bei dem viele den erwünschten Schutz erhalten, andere jedoch nicht.
Auslöser des Katzenschnupfens
Eine der führenden Auslöser des Katzenschnupfens sind Caliviren (FCV- felines Calivirus), welche sowohl über den Kot, Absonderungen der Atemwege verbreitet werden. Nach dem Befall der Mandeln und der Schleimhaut befällt der Virus auch die Lunge und die Zungenschleimhaut der Katze. Es können hierbei auch Sekundärinfektionen auftreten oder eine Lungenentzündung, welche u.U. tödlich verlaufen kann. In besonderen Fällen verliert eine trächtige Katze ihre Jungen oder es treten Lähmungserscheinungen auf.
Der Herpesvirus (FeHV-1 – feliner Herpesvirus-1) ist sogar noch häufiger als Auslöser des Katzenschnupfens anzutreffen. Hier kann der Mensch selbst als indirekter Träger des Virus die Erkrankung verursachen, die meisten Ansteckungen erfolgen jedoch auch hier über den Kontakt mit einem infizierten Artgenossen.
Die Symptome sind hier eindeutig: Augen und Nase sind von einem starken Ausfluss beeinträchtigt, Bindehautentzündungen können entstehen. Es ist ein Zerfall des Gewebes an der Nase und Ekzeme an der Zunge und der Maulschleimhaut zu beobachten. Neben Fieber und Niesen, die häufigsten Anzeichen einer Erkrankung durch Katzenschnupfen, leiden befallene Tiere auch oft an Appetit- und Antriebslosigkeit, was sich rasch auf das Körpergewicht auswirkt. Besonders Jungtiere sind sowohl von einer Infektion durch Caliviren als auch Herpesviren betroffen. Sollte die Fellnase überleben, kann trotzdem davon ausgegangen werden, dass sie weiterhin die Viren in sich tragen und ausscheiden.
Es gibt auch noch andere Viren, welche zu den Auslösern des Katzenschnupfens gezählt werden müssen. Auch Chlamydien rufen eine Augenentzündung mit eitrigem Ausfluss aus, verursacht aber nur sehr selten eine lebensbedrohliche Lungenentzündung. Vor allem Welpen bis zu zwölf Wochen können davon betroffen sein, was sich möglicherweise mit einer Impfkur überschneidet.
Bordetella Bakterien können ebenfalls die oberen Atemwege befallen, treten aber meist nur bei schlechter und vor allem beengter Haltung vieler Katzen auf. Nasenschleimhaut- und Bindehautentzündungen können durch Mykoplasmen Bakterien ausgelöst werden, jedoch kann diese Art des Katzenschnupfens von selbst nach einigen Wochen wieder verschwinden.
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