Katzen an der Leine
#1
In einigen Regionen wurden die Woche Katzenbesitzer angewiesen, die Tiere bis August im Haus zu halten. Es handelt sich um eine
Allgemeinverfügung
Der Hintergrund: zum Schutz der Haubenlerche.
Wir haben unsere Tiger nur am Tag in die Freiheit entlassen, über Nacht war Indoor angesagt. Da bei uns viele Vögel beheimatet sind, konnten wir zumindest die Brut vor unseren Katzen weitgehendst sichern.
Wobei dann wieder Elstern zuschlugen und so manchen Kleingeist töteten.
Doch Leinengang? Hatte es bei Janis damals versucht und hatte nur noch eine Flunder an der Leine. Nüssle musste sich darauf keinem Test mehr unterziehen.
Ja sicher, ein Kätzchen an der Leine zu führen kann Spaß machen. Vor allem dann, wenn die Katze normalerweise ein Wohnungsbewohner ist und ab und an mal an die frische Luft sollte. Gegenden mit stark befahrenen Straßen eignen sich meist " weniger" dazu, der Katze an der Leine eine willkommene Abwechslung zu bieten.
Nicht jede Fellnase ist dazu geeignet, „Gassi“ geführt zu werden, es kommt immer auf den jeweiligen Charakter an.
Wichtig ist vor allem das richtige Equipment, um der Katze auch einen gewissen Komfort und damit mehr Spaß zu ermöglichen. Reine Halsbänder sind keine geeigneten Utensilien, da sich die Katze damit strangulieren oder sogar herausschlüpfen könnte. Besser ist hier ein leichtes Geschirr mit Rücken- und Bauchsteg oder ein "Walking Jacket", das zwar super bequem ist und toll aussieht, aber im Gegenzug auch für viel Geld den Besitzer wechselt.
Wie gehe ich mit Panik um?
Eine Katze mit Leine auszuführen klingt einfacher, als dasselbe mit einem Hund zu probieren. Doch der Schein trügt, denn die Katze folgt nicht auf Befehle und macht auch an der Leine nur das, was ihr gefällt. Ist dem einmal nicht so, gerät der kleine Fellbeutel leicht mal in Panik. So ist die natürliche Reaktion beim Zusammentreffen mit einem Hund … abhauen. Doch an der Leine ist dies nicht so leicht zu bewerkstelligen.
Links gedüst – Leine stoppt – rechts gedüst – Leine stoppt. „Wohin - wohin“ denkt sich der kleine Liebling und voilà – Panik à la carte. Jetzt heißt es, Katzenbeine und Leine auseinander zu friemeln, denn das Verheddern der Gliedmaßen ist hier vorprogrammiert, was der Katze jetzt gar nicht in den Kram passt. Wohl dem, der auf diese Situation vorbereitet ist und nur mit Lederärmeln ausgestattet das Haus verlässt.
Eines ist hier garantiert: Was die Ledercouch zu Hause innerhalb eines Jahres an Kratzwunden abbekommen hat, das schafft der panische Stubentiger innerhalb weniger Sekunden.
Die Situation mit Hund und Katz´ birgt aber noch ganz andere Gefahren. Eine überlange Leine für die Katze bedeutet gleichzeitig auch, dass die Katze großräumig ausweichen kann. Gut, mag man sich denken, aber es empfiehlt sich doch, den Abstand zu Straßen oder Bäumen einzuhalten. Nichts ist schlimmer, als eine Katze mit Schwung vor dem herannahenden Auto wegreißen zu müssen. Und nichts ist lästiger als mit der Leine in der Hand eine Katze vom Baum holen zu wollen, die sich zum Abbau ihrer Panikattacke nicht weniger als eine Woche vorgenommen hat. Manch einer hat schon mal im Film gesehen, wie ein Feuerwehrmann ein Kätzchen aus dem Baum rettet. Das ist der geeignete Zeitpunkt, um die Szene vor allen Nachbarn und neugierigen Zuschauern nachzustellen.
Bitte "Copyright" beachten
Es kommt wohl auch auf die Katze an. Murmel, die vor ein paar Tagen verstorbene Katze einer Freundin, liebte es überall mit hin zu dürfen an der Leine. Garten, Besuche, alles war möglich mit ihr. Wäre mit Tammy nicht machbar gewesen.
Tammy und Gizmo, somewhere over the rainbow
Mit Pepe war ich auch ein paar Mal mit Leine draußen , das letzte Mal nachdem er sich aus dem Geschirr gewunden hatte und wir ihn endlich eingefangen konnten.
Magnus wurde ja draußen aufgefunden also war er trotz Taubheit keine reine Wohnungskatze.
Ich hab mit meinem Tierarzt darüber gesprochen und er riet mir davon ab mit ihm „gassi“ zu gehen.
Ich halte mich daran und ihm scheint es nicht zu stören, natürlich haben wir einen katzenbalkon und beschäftigen uns viel mit den Viechern .
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Das scheint für viele der einfachste Ausweg.
Dabei könnte man soviel vermeiden. Ein Tier ist ein Lebewesen, das vergessen wohl so manche.
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