Tierkommunikation
#1
Ja, hier mal ein sehr kontroverses Thema. Ich bin extrem gespannt, was ihr von dieser Thematik haltet, vor allem,
da ich dem wohl etwas skeptischer gegenüber stehe. Habt ihr Erfahrungen mit Tierkommunikation?
Positive? Negative?
Teilt sie mit uns, damit sich jeder von uns ein eigenes Bild machen kann.
Was versteht man unter Tierkommunikation?
Laut der immer zahlreicheren Tierkommunikatoren ist diese Art der Verständigung zwischen
Mensch und Tier keine Befähigung, über die nur einzelne unter uns verfügen. In jedem schlummert diese Begabung,
Telepathie genannt. Was eigentlich fast nur in einschlägigen Romanen vorkommt, soll laut
Kommunikationsexperten in jedem Menschen schlummern, nämlich das Talent zur telepathischen Kommunikation.
Das „persönliche“ Gespräch
Eine Kommunikation mit dem eigenen oder auch einem fremden Tier in ruhiger Umgebung und direkt Auge
in Auge ist meines Erachtens nicht nur möglich, sondern sogar ganz sicher. Ein geübter Beobachter kann aus der Körpersprache eines Tieres viel lesen. Manchmal sogar, ohne dass ihm selbst das bewusst ist.
Gerade, wenn man sich sehr mit dem Thema Tierkommunikation auseinandersetzt, sich in Ruhe auf das Tier einlässt und sich dann
Gedanken darüber macht, können sich Bilder zeigen, die wie auf das Tier zugeschnitten sind. So manchen Halter, der sich mit Tierkommunikation beschäftigt, überzeugen diese und sie sind in tiefstem Maße beeindruckt, da diese Bilder oft ihren eigenen Erwartungen entsprechen.
Das „Ferngespräch“
Tierkommunikatoren bieten gerne und häufig auch Ferndiagnosen und– heilungen an. Dazu wird ein Bild des Vierbeiners sowie nähere Angaben an den Kommunikator übersandt. Spektakulärerweise finden sich im Netz tausende von positiven Erfahrungsberichten mit den Hinweisen, dass die entsprechende Kommunikatorin bei Art, Verhalten, Problem und mögliche Problemlösungen direkt ins Schwarze getroffen hätte.
Ich möchte hier nicht sagen, Papier bzw. das Internet ist geduldig, aber welche hinreichenden Beweise für diese Aussagen gibt es? Bewertungen können, das wissen wir alle, auch selbst verfasst und ins Netz gestellt werden.
Oder, sollten diese Aussagen wirklich richtig und authentisch sein, wie viele Angaben haben die besorgten Tierbesitzer über ihre vierbeinigen Schätze gemacht, um nur ja die richtige Antwort auf ihre Problem zu erhalten. Oft bestimmt unbewusst, aber dennoch? Viele schreiben halbe Romane über Fiffi und Mauzi, ohne sich bewusst zu machen, dass diese Informationen einem Kommunikator direkt in die Karten spielen.
Über die Fernkommunikation kann der Tierhalter auch direkte Fragen an das Tier stellen.
Hier stellt sich mir selbst eine Frage: Wie viel Antwort beinhaltet eine einfache Frage an einen einfachen Geist in sich? Wie viele
Antwortmöglichkeiten gibt es, wenn man Geschlecht, Alter, Vorlieben etc. hinzurechnet?
Eigentlich ist dies doch eher eine logische Schlussfolgerung als eine tatsächliche Antwort per Bild über hunderte Kilometer hinweg?
Oder funktioniert die Ferndiagnose und -heilung per Foto wirklich? Gibt es Telepathie und kann das wirklich jeder erlernen?
Was spricht dafür, was dagegen?
Klar, es kommt oft vor, dass man gerade an jemanden denkt und dieser ruft im selben Augenblick an oder steht vor der Türe.
Paare, die Jahre und jahrzehntelang zusammenleben, erleben es sehr häufig, dass sie Sätze des anderen entweder gleichzeitig im gleichen Wortlaut aussprechen oder diese in einem Zuge beenden.
Ist das ein Zeichen von Telepathie? Man könnte es fast glauben, da sich die Geschehnisse, je öfter sie eintreten, immer mehr wie Telepathie anfühlen. Oder ist es doch vielmehr ein langjähriges, intuitives Verstehen seines Gegenüber, das sich durch intensive Nähe und langjährige Freundschaft langsam entwickelte?
Schön ist, dass genau die von mir oben genannten Beispiele auf den meisten Startseiten der Tierkommunikatoren vorkommen. Doch benötigt es nicht mehr an Beweisen, um an diese Fähigkeit glauben zu können?
Telepathie bei Tieren
Angeblich wurde nachgewiesen, dass Tiere einen „7. Sinn“ haben. Der Brite Rupert Sheldrake hat ausführlich über den 7. Sinn des Menschen und den 7. Sinn der Tiere sowie über die Tierkommunikation geschrieben.
Allerdings stammen aus derselben Feder auch Werke wie: „Das schöpferische Universum: "die Theorie des Morphogenetischen Feldes“, was direkt im esoterischen Bereich angesiedelt werden muss und lediglich Hypothesen beinhaltet, aber leider nur wenige Fakten.
Nicht umsonst findet man auf vielen Webseiten von alten und neuen Tierkommunikatoren Links oder gar eigene Beiträge und Schulungen von Schamanismus. Auch hier der direkte Draht in die Welt des Glaubens und des Hoffens.
Der kommerzielle Nutzen
Tierkommunikatoren beschränken sich nicht nur darauf, mit Tieren auf telepathischem Wege zu sprechen und Probleme zu lösen, sie wollen ihre Fähigkeit auch mit möglichst vielen Menschen teilen. Kurse, Schulungen und Seminare werden zuhauf für gutes Geld angeboten, um den Teilnehmern das persönliche Gespräch mit ihrem Vierbeiner zu vermitteln.
Viele dieser Kursleiter arbeiten aus Überzeugung, etwas Gutes für die Menschen und deren Tiere zu tun.
Viele bestimmt auch aus reiner Profitgier. Scharlatane gibt es überall, so lassen auch zahlreiche Tierkommunikatoren verlauten. Doch wie kennt man diese auseinander?
Wer veranstaltet Mumpitz und wer nicht? Alle? Keiner?
Ein Zitat aus einem Internetfund wollte ich auch noch loswerden: Eine Dame, die eben aus einem Kurs kam, erzählte, dass die Kursleiterin zum Abschluss folgendes erzählte: Sie hätte ihrer Katze telepathisch mitgeteilt, dass sie sie bei Ebay versteigern würde. Die Katze hätte ihr daraufhin ein ängstliches Bild geschickt mit dem Gefühl: Das würdest du doch nicht machen?!
Ein Neunjähriger, der das mitgehört hatte, meinte daraufhin lapidar: „Woher weiß denn die Katze, was Ebay ist und was das Wort
„versteigern“ bedeutet?“
Mag es sein, dass ein 9-Jähriger die Sache auf den Punkt gebracht hat?
Selbstversuch macht klug.
Es würde mich reizen, einmal selbst auszuprobieren, wie Tierkommunikation funktioniert. Es gibt, so habe ich festgestellt, manche
angehende Kommunikatoren, die über das Internet tierische Probandensuchen. Häufig haben diese auch Mentoren bzw. Leiter, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen.
Wie weit können diese mit nur äußerst knappen Angaben über eine Katze
kommen? Foto, Alter, Rasse, Geschlecht. Mehr nicht.
Dieser Artikel hatte so viele ???wie selten einer zuvor. Wer kann etwas Licht ins Dunkel bringen und teilt seine Erfahrungen mit uns allen? Es wäre auch absolut toll, wenn jemand Spaß daran hat und etwas erübrigt, um einen Selbsttest zu arrangieren! Tiere haben wir ja zuhauf, und ein Problemkind gibt es doch immer wieder.
Ich bin gespannt!
Ich würde wirklich gern mal wissen, was Candy und Sugar so zu erzählen hätten, wo sie herkommen, in was für Verhältnissen sie gelebt haben etc.
In einem anderen Forum hat mal eine Userin einen Bericht einer Tierkommunikatorin über ihr "Gespräch" mit dem Kater der Userin gepostet. War ja ganz interessant, aber ich glaube nicht an TK und Telepathie. Für mich geht das zu sehr in Richtung Esoterik.

Meine Sternchen Lilly, Micky und Tigger im Herzen ❤️
#3
#4
Nach meinem Wissensstand ist es bis dato ungeklärt, welche Übertragungsmechanismen der Telepathie zugrunde liegen.
Gelesen hatte ich, dass man sich in der Forschung lediglich darüber einig zu sein scheint, dass dieses Phänomen existiert.
Viele Forscher sind überzeugt davon, dass jeder Mensch telepathische Fähigkeiten besitzt, die sich ausbauen und trainieren lassen.
Nein, ich kann mich damit nicht anfreunden. Jedem, der nach diesem Strohhalm greifen mag, wünsche ich eine zufriedenstellende Hilfe.
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