Wohin mit dem Haustier in der Urlaubszeit?
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Naht die Ferienzeit stehen Herrchen und Frauchen oft vor einem Problem.
Die Reisezeit ist auch für die meisten Tierhalter die schönste Zeit im Jahr. Deshalb ist es nur verständlich, den Urlaub gemeinsam mit seinem Vierbeiner zu verbringen. Dieser Wunsch ist jedoch allzu menschlich, wird den Bedürfnissen der Tiere nur bedingt gerecht.
Nicht immer ist es möglich das Haustier mitzunehmen, doch wer kann es am besten versorgen? Wer sein Heimtier zu Hause lässt, sollte seinen Urlaub ohne schlechtes Gewissen genießen.
Hunde lieben vorwiegend Abwechslung und die gemeinsame Zeit mit ihrem Rudel
Wer einen Hund besitzt, tut diesem in der Regel einen Gefallen, wenn er zusammen mit seinem menschlichen Rudel verreisen darf. Hunde sind allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und begegnen Veränderungen mit Neugier. Sie wären mitunter beleidigt, wenn man sie grundlos daheim ließe. Wer die Möglichkeit hat, seinen Hund in einer Vierbeiner freundlich eingerichteten Ferienwohnung unterzubringen und mit seinem Tier den Urlaub gemeinsam zu verbringen, sollte diese unbedingt nutzen.
Probleme beim Reisen mit dem Hund
Es gibt aber auch Situationen, die ein Verreisen mit dem Hund problematisch gestalten. Die Einreisebestimmungen, die bei einem Auslandsaufenthalt zu beachten sind, sind häufig kompliziert. Es ist sinnvoll, eine Vorbereitungszeit von mehreren Monaten einzuplanen, zum Beispiel bei Reisen in die USA oder auf einen anderen Kontinent. Nicht immer rentiert sich der hohe Aufwand für eine nur ein- oder zweiwöchige Reise. Zu beachten sind auch die Bestimmungen am Urlaubsort. Nicht in jedem Hotel und in jeder Ferienanlage sind Vierbeiner generell willkommen.
Wer mit seinem Hund in das Ausland reist, sollte sich über die Gepflogenheit vor Ort ausreichend informieren. Nicht überall sind Vierbeiner im Restaurant und in den öffentlichen Anlagen geduldet. In vielen Ländern ist das Führen an einer reißfesten Leine nicht nur für Kampfhunde vorgeschrieben.
Wer mit seinem Hund in einem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist, benötigt manchmal auch einen Maulkorb. Öffentliche Strände sind in der Regel auch ohne ein entsprechendes Hinweisschild für Tiere tabu. Bei Nichtbeachten der Regeln drohen mehr oder weniger hohe Bußgelder.
Schütze deinen Vierbeiner vor der Hundshitze!
Viele Menschen verreisen gerne in den sonnigen und auch dementsprechend warmen Süden. Insbesondere Hunde empfinden tropische Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze jedoch als Gräuel. Die meisten Hunde sind nicht hitzetolerant. Sie können sich nicht feucht schwitzen und verfügen zudem über einen dicken Pelz. Es ist sinnvoll, die Tiere am Strand mit feuchten Handtüchern zu bedecken. Der Zugang zu frischem Trinkwasser ist ebenso selbstverständlich wie regelmäßige Pausen im Schatten. Wer mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil unterwegs ist, darf den Hund nie im geparkten Fahrzeug ohne eine ausreichende Frischluftzufuhr zurücklassen.
Damit muss man rechnen!
Eine Reise ist für Hund, Katze und andere Kleintiere sehr aufregend. Sensiblen Tieren schlägt ein spannender Urlaub mitunter auf den Magen. Gerade in der Eingewöhnungsphase der ersten Tage reagieren diese daher nicht selten mit Durchfall oder Erbrechen auf die veränderte Situation.
In südlichen Reiseländern sorgt häufig auch das Leitungswasser für einen dünnflüssigen Stuhlgang. Es empfiehlt sich dem Tier deshalb vorsorglich kohlensäurefreies Mineralwasser zum Trinken zu geben. Die im Leitungswasser enthaltenen Kolibakterien führen im fatalen Zusammenspiel mit dem schwül-warmen Klima sehr schnell zu einem flotten Otto.
Ist die Tierpension doch die bessere Wahl?
Aus den vorgenannten Gründen ist es auch für das Rudeltier Hund nicht immer von Vorteil, gemeinsam mit seinen Menschen zu verreisen. Wer seinen Vierbeiner in einer Tierpension unterbringt, tut ihm damit manchmal sogar einen Gefallen. Viele Hunde finden es sehr aufregend, ein paar Wochen mit zahlreichen anderen Artgenossen um die Wette zu bellen und gemeinsam über die Wiese zu tollen. Die Zeit vergeht wie im Flug und die meisten Tiere gewöhnen sich schnell ein. Man sollte sich aber die Hundepension vor der Abreise gut ansehen und sich nur für eine solche Anlage entscheiden, in der das Tier liebevoll und fachkundig betreut wird. Der Betreuer sollte über einen Sachkundenachweis nach §11 des Tierschutzgesetztes verfügen. Es empfiehlt sich zudem frühzeitig um einen Platz zu bemühen, gute Pensionen sind schnell ausgebucht.
Katzen bleiben gerne daheim
Katzen sind im Gegensatz zum Hund von Natur aus Einzelgänger und noch dazu Gewohnheitstiere, die lieber in ihrer vertrauten Umgebung bleiben.
Die Abwesenheit ihres Besitzers stört sie weniger als die Vorstellung, für mehrere Tage oder Wochen an einem unbekannten Ort zu verbringen. Was die Pflege während des Urlaubs betrifft, sind Katzen verhältnismäßig anspruchslos. Sie geben sich zumeist damit zufrieden, wenn ein/ zweimal mal am Tag ein Ersatzmensch nach dem Rechten sieht und sie mit ausreichend Futter, frischem Wasser und Streicheleinheiten versorgt.
Die Unterbringung in einer Tierpension mögen die Stubentiger meist nicht so gerne. Oft gibt es aber keine Alternative. Die meisten Katzen kommen dennoch gut über die Runden und freuen sich dann umso mehr auf die Rückkehr ihres Besitzers.
Müssen Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und andere Kleintiere unbedingt mit auf die Reise?
Auch Kleintiere wie Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und Chinchillas leiden im Urlaub oft an Stress. Den kann man ihnen ersparen, wenn man sie liebevoll pflegende Hände gibt. Zudem sind die Auflagen für einen Auslandsaufenthalt bei Kleintieren nicht weniger aufwändig geregelt als bei einer Katze oder einem Hund. Notwendig ist zum Beispiel ein amtliches Gesundheitszeugnis, das unter Umständen vom Amtstierarzt an der Grenze bestätigt werden muss. Vögel müssen außerdem beringt sein.
Wer mit seinem Kleintier in den sonnigen Süden reisen möchte, tut ihm mit Sicherheit keinen Gefallen. Vor allem Kaninchen leiden unter der Hitze und freuen sich weder über ein Sonnenbad am Strand noch über eine kühle Erfrischung im Meer. Der stundenlange Transport ist für die Tiere zumeist die reinste Tortur.
Dabei ist es oft sehr einfach, gerade für ein Kleintier einen geeigneten Urlaubsplatz zu finden. Wer keinen Nachbarn, Verwandten oder Bekannten kennt, der die Nager und Vögel in der gewohnten Umgebung betreut, kann die Tiere ohne weiteres in eine gute Tierpension geben. Bleiben die Lebensumstände hinsichtlich des Futters, des Auslaufs und der Zuwendung annähernd gleich, dann fühlen sich die kleinen Lieblinge auch im Garten oder in der Wohnung einer anderen lieben Person wohl.
Wichtig ist eine fachkundige Betreuung, die insbesondere im Tierheim und in den meisten Tierpensionen ohnehin selbstverständlich sein sollte.
Die Unterbringung bei Freunden, Bekannten oder der Familie ist sicherlich die günstigste Lösung. Bestenfalls kennen sich Tier und Betreuer schon und nach einer kurzen Orientierungsphase stellt es für die meisten Haustiere kein Problem dar, ihr Zuhause für ein paar Wochen zu verlassen.
Einige jedoch können sehr sensibel auf einen Ortswechsel reagieren. z.B. Katzen. Meist ist es hier besser, diese in der gewohnten Umgebung zu versorgen.
Unterbringungsmöglichkeiten:
Private Betreuung
Tierheim
Tierpension
Tauschbetreuung
Unter www.hallohaustier.de kann man sich z.B. eingehend informieren.
Wenn man jemand Zuverlässigen gefunden hat, ist die beste Lösung jemand, der sich zuhause um die Katzen kümmert. Als wir 2018 in Urlaub waren, kam täglich eine Katzensitterin, die Lilly, Candy und Sugar versorgte und betreute. In den Räumen, in denen sie sich aufhielten, standen zusätzlich Überwachungskameras, so dass ich im Hotel am Urlaubsort jederzeit sehen konnte, ob zuhause alles in Ordnung war.
Im Frühjahr 2019 betreute die Katzensitterin die drei nochmal für 4 Tage als wir aus familiären Gründen nach Süddeutschland mussten. 2020 und 2021 war wegen Corona für uns leider kein Urlaub möglich, sonst hätten wir die Frau nochmal kontaktiert.
Vorher waren Lilly und Candy (Sugar war zu dem Zeitpunkt noch nicht hier) einmal für einige Tage in einem Katzenhotel. Candy machte das überhaupt nichts aus, weil sie überall zufrieden ist, wo man ihr einen Napf mit Futter hinstellt. Aber Lilly war, als wir sie abholten, immer noch total durch den Wind und heilfroh als sie uns erkannte.

Meine Sternchen Lilly, Micky und Tigger im Herzen ❤️
Bei uns macht es meine Nachbarin die aber dafür Geld bekommt sie möchte das nicht aber wir . Sie versorgt Lotte morgens und abends . Leider hat sie vor zwei Wochen eine schlimme Diagnose bekommen gestern kam das endgültige Ergebnis. Wie es jetzt weiter geht wissen wir nicht nicht . Ich werde dann wohl für Lotte auch jemanden brauchen . Oder zur Not jemanden der noch mit einspringt . Jetzt warten wir ab Donnerstag muss sie noch zur Punktion und dann weiß man mehr .
Ich nutze gerne die Vermittlung von Tiersittern über ein Portal, in meinem Fall pawshake, es gibt aber noch ein paar andere (betreut.de udn wie sie alle heißen). Bei vier Katzen in chaotischer Wohnung mag ich das nicht den Nachbarn aufdrücken.
Der Vorteil ist, dass das ganze versichert ist. Bei Pawshake sogar Tierarztbesuche, die in der Zeit notwendig werden sollten. Ich hatte sonst immer Geld dagelassen und beim Tierarzt bescheid gesagt, dass wir nicht da sind und evtl. jemand anders kommt. Meine Praxis würde dann schlicht eine Rechnung schicken, aber wenn ein Nottierarzt fällig wird, wollen die immer gleich Cash - und soviel, wie das mittlerweile ist, lass ich bestimmt nicht für den Sitter in der Wohnung. ![]()
Hier in der Stadt habe ich natürlich viel Auswahl an Sittern in den Portalen, da kann ich nach Preis UND Sympathie UND Fachkenntnis aussuchen. Außerdem kann man mehrere Modelle wählen: Ein Besuch am Tag, zwei Besuche, oder sogar Übernachtung im Haushalt.
Ich habe das vor ein paar Jahren öfter in Anspruch genommen, jetzt hatten wir es für den Besuch bei meinem Bruder geplant, der dann leider ausgefallen ist. Aber ich hatte sehr schnell und unkompliziert gleich zwei Sitterinnen, die Zeit gehabt hätten.
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