Clickertraining
Clickertraining wird heutzutage fast mit allen Tierarten gemacht. Es lastet die Tiere aus und fördert die Bindung zu ihren Menschen. In vielen Zoos wird mittlerweile das sogenannte Medical Training auf diese Weise antrainiert, um Tiere stressfrei behandeln zu können.
Auch unsere Katzen mögen dieses Training gerne, besonders für reine Hauskatzen ist es eine gute Beschäftigung gegen die Langeweile. Aber auch sinnvoll, um mit Alltagssituationen besser umgehen zu können oder unerwünschtes Verhalten abzutrainieren. Die meisten Katzen lieben diese Beschäftigung, scheue Katzen werden dadurch selbstbewusster, wilde Feger ausgelastet, weil Kopfarbeit anstrengend ist.
Einige Beispiele sieht man hier im Video, dass in einem Tierheim aufgenommen wurde und dadurch Katzen unterschiedlichster Charaktere zeigt.
https://www.youtube.com/watch?v=67hcLJzPwn0
Im folgenden Link wird erklärt, wie man Clickertraining aufbaut und was dabei zu beachten ist. https://www.katzen-fieber.de/katzenclickern.php
Einen Blog zu diesem Thema habe ich auch gefunden http://katzentraining.wordpress.com/about/
Es ist sicher sinnvoll auch mit unseren Katzen eine Art Medical Training zu machen. Das fängt damit an, dass die Katzen angstfrei in den Transportkorb gehen. Außerdem können sie lernen, überall angefasst zu werden, was bei einer Untersuchung sehr hilfreich sein kann. Euer Tierarzt wird es Euch danken. Tolle Anleitungen, Informationen und Tipps, wie man das u.a. trainieren kann, finden sich auf einer 120 minütigen DVD: "Clickertraining mehr Spaß für Katzen" von Birgit Laser. Die DVD kostet 14,99 €. Einen Einblick bietet der folgende Link, der über 8 Min. dieser DVD zeigt. Ich fand ausgesprochen gut, was ich gesehen habe. https://www.youtube.com/watch?v=xNJBEXpgOu8
Hier habe ich einen Link über Transportbox Training heraus gesucht, den ich ganz gut fand https://www.youtube.com/watch?v=onk7EBcBfEg
Bei You Tube finden sich mengenweise Videos über Clickertraining von den Erstschritten bis hin zu einzelnen Übungen, deren schrittweiser Aufbau gezeigt wird. Da ist sicher für jeden etwas dabei, der sich dafür interessiert https://www.youtube.com/results?search_q...rtraining+katze
Ich habe mit Lilly und Candy eine Zeitlang auch geclickert. Ich hatte dafür ein Buch als Anleitung. Die Übung mit dem Highfive-Geben bekamen wir allerdings nicht hin. Dafür konnten beide durch einen Parcours von Wasserflaschen Slalom laufen, auf ein Handzeichen "Sitz" machen und durch einen "Reifen" von einen Stuhl auf den anderen springen:
Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass man mit Sugar clickern könnte. Erstens sieht sie sehr schlecht und würde das Leckerlie erst nach einigen Sekunden finden, und Zweitens wäre sie wohl nicht aufmerksam genug. Solche Übungen wie mit dem Flaschen-Parcours und dem Reifen wären allein wegen ihrer Behinderung nicht möglich.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Sugar viel Spaß am Clickern haben könnte. Sie ist sehr aktiv und neugierig. Man müsste es einfach ihren Bedürfnissen anpassen. Wenn sie das Belohnungsleckerli direkt vor die Nase gehalten bekommt, merkt sie das sehr schnell. An Übungen könntest Du einfach Dinge wählen, die sie von alleine anbietet. Highfive z.B. müsste man probieren, ob sie solange das Gleichgewicht halten kann. Sie pfötelt doch auch sonst recht gerne. Vielleicht helfen ihr solche Übungen sogar ihre Koordination zu verbessern.
Wir haben mit unserem Sternen-Schneck ja ausgiebig geklickert, sie hat das SO geliebt. Saß lauthals schnurrend auf dem Klicker-Platz, dem Mini-Kratzbaum, und hat eifrig mitgemacht. Wenn ich die Klicker-Leckerchen aus dem Küchenregal geholt und "klick-klick" gesagt habe, hat sie sofort die Schnurrmaschine angeschmissen und ist als graupelziger D-Zug ins Wohnzimmer gerast auf den Klickerplatz.
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Das mit der Bindung kann ich nur bestätigen - das war immer ein sehr intensives Miteinander.
Das Buch und die DVD von Birgit Laser wollte ich gern noch empfehlen:
http://www.lasercats.de/buch_und_dvd.html
Vor allem die CD hat mir viele Anregungen gebracht.
Ob es beides noch neu gibt, weiß ich nicht, antiquarisch auf jeden Fall (sowas schaue ich immer bei eurobuch.de nach).
Wenn Sugar gern an was pfötelt, könnte man Übungen damit erfinden. Z. B. auf Deine Hand tapsen, etwas hin- und herrollern. Oder wo runterwerfen. Schneck hat ein Bällchen von der Kratzbaumplatte runtergeworfen und ein kleines Glöckchen geläutet, meine Hand angetapst, sich die Pfote geputzt, sich einmal um sich selber gedreht. Das wären alles Dinge, wo keine große Balanceleistung gefragt ist.
Und klar, man müßte ihr dann was sehr intensiv riechendes nahe an die Nase bringen als Belohnung. Getrocknete kleine Fischchen gibts z. B., die sind seeeeehr intensiv. Oder so getrocknete Thunfisch-Würfelchen von Thrive oder Cosma, wenn Sugar sowas mag.
Danke für die Anregungen
. Das Problem ist aber, dass Sugar zwar gern pfötelt, aber oft danebenzielt, weswegen es mit dem Hin- und Herrollen wohl nicht klappen würde. Die Hand anzutapsen müsste aber gehen.
Wir hatten noch eine einfache Übung, bei der die Katze einen Targetstab mit dem Näschen berühren musste. Wenn ich den Targetstab aus dem Schrank holte, war Lilly immer ganz aufgeregt 😀
Ja, bei Sugar wirkt es so, als ob sie den Gegenstand definitiv nicht sieht, ebenso wenig wie die Leckerli. Deshalb muss die Belohnung nahe genug gehalten werden, damit sie sie nicht suchen muss, was ja für den Lerneffekt zu lange dauern würde. Man muss die Übungen halt anpassen. Vielleicht gibt es auch Übungen für sie, die therapeutisch sinnvoll sind. Wäre eine gute Kombination.
Ansonsten muss man Übungen eben anpassen. Beim Targetstab sehe ich auch das Problem dass sie nicht richtig sieht. Diese Übung kann man aber ebenso gut mit einem Finger ausführen und den kann sie riechen. Dann könntest Du z.B. Männchen machen mit ihr üben. Bei Sugar heißt das dann, sich nur etwas vom Boden abzuheben. Statt einem Sprung zwischen zwei Stühlen, könntest Du sie zwischen zwei Kissen hin und her führen. Da fällt mir gerade etwas ein, was ich im TV mal gesehen habe. Die Katze war glaube ich auch behindert. Die haben ein Brett gemacht, natürlich mit kleinen Hölzchen, damit die Katze nicht weg rutschte und damit wurde eine leichte Steigung gebaut (also mit einem Gegenstand aufgebockt), um die Muskulatur zu kräftigen. Anfangs kann man ein Kissen nehmen, wenn es gut läuft vielleicht steigern. Wäre auch eine Ersatzübung statt z.B. über ein Brett zu balancieren.

.............................Max 2000-2017..... Moritz 2000-2006...Tiger 1981-2000
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