Heute vor zwei Jahren ...
Vor zwei Jahren hatte ich im alten Cats Online diesen Beitrag geschrieben. Weil mir das alles in diesen Tagen wieder so ganz lebhaft vor Augen steht, wollte ich das gern noch mal mit Euch teilen.
"Das Revier Eurer Katze hört an der Haustür auf?" - Tjaja, so ist diese Abteilung hier im Forum überschrieben. Das Fragezeichen hat so seine Berechtigung im Hause Schneck ...
Montagabend gegen 20:30 Uhr, den Dosis knurrt heftig der Magen, Essen ist auch schon fertig. Aber die Katze mault
lautstark an der Wohnungstür: "AUF! AUF! AUFMACHEN!". Also wird das Personal tätig, öffnet die Tür einen Spalt, Katz
geht ins Treppenhaus stromern und die Menschen können in Ruhe essen.
Kurz nach 21 Uhr: es ist so verdächtig ruhig. Wo ist nur unser Schneckchen? Leises Rufen ins dunkle Treppenhaus - kein
Mieps, kein Tapsen eiliger Pfötchen auf den Holzstufen. Hm. Hat jemand sie versehentlich im Keller eingesperrt (hatten
wir alles schon). Nix, niente. Alles ruhig. Bei den (noch relativ neuen) Nachbarn in der Wohnung unter uns ist die
Wohnungstür angelehnt. Nachdem das pelzige Frollein dort neulich schon rotzfrech Wohnungsbesichtigung gemacht hatte,
als ich an der Tür mit der Nachbarin plauderte, ging GöGa klopfen und fragen. Kein Schneck nirgends - AAABER der
Nachbar war ganz kurz durch die hintere Tür im Garten zum Gießen gewesen. Tja, diese zwei Minuten hatte Madam
Schneck genutzt und war ausgebüxt.
Es folgten unruhige Stunden. Zwei Menschen gehen immer wieder in den nun schon dunklen Garten, rufen leise, klappern
mit TroFu-Dosen. Nix. Eine Tour um den Block, rufen, klappern, schauen - nicht daß schon etwas Graupelziges irgendwo
am Straßenrand liegt ... Es wird stiller in der Stadt, wieder rufen, wieder klappern. Kein Schneck.
GöGa mußte dann gegen Mitternacht in die Falle, um 5:30 Uhr klingelt der Wecker ... Wir beschließen, die Tür zum
Garten aufzulassen und auch unsere Wohnungstür. Gegen 1 Uhr lege ich mich auf unserem Gästesofa hin, habe den
Wecker auf 3:30 Uhr gestellt, um dann nochmal eine Ruf-Klapper-Tour zu machen.
Gegen 1:15, ich bin im Einschlafen: irgendwas klackert doch. Ach, der Wind hat am gekippten Fenster die Jalousie
bewegt. Oder? Oder????
Plötzlich ... ein klitzekleines, ganz leises Miiiii neben dem Gästebett ...
Wenn die Erdbebensensoren Dienstag morgen gegen 1:15 Uhr im Großraum Schwerin etwas registriert haben, müssen das
die Steine gewesen sein, die von unseren Herzen purzelten!
Die Ausreißerin war SEHR hungrig (sie hatte am späten Nachmittag von mir zuletzt was bekommen und die Mause-Ernte
draußen war wohl nicht toll) und mußte aufs Klo ... :-) Draußen den Fellpoppes in den Sand halten fand man offenbar
nicht so verlockend.
Es ist beruhigend, daß sie den Heimweg gefunden hat und genau weiß, wohin sie gehört. Aber wir hoffen mal, daß sie den
Beweis nicht nochmal antreten muß ...
Da ging es ihr noch gut, der Süßen. Wir wußten ja, daß ihre Zeit begrenzt war, aber daß es nur noch vier Wochen bis zum Abschied sein würden ...
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